Im Mai 2011 erkrankte ich im Alter von 36 Jahren an Brustkrebs. Meine Hilflosigkeit erschien zunächst grenzenlos und fast unerträglich. Nach  der brusterhaltenden Operation im österreichischen Landeskrankenhaus Salzburg war der Diagnoseschock überwunden und ich begann Informationen über das Thema Krebs aus Büchern und Studien zusammenzufassen. Ich nahm persönlichen Kontakt zu Krebsforschern in aller Welt auf und hatte noch nie im Leben eine Sache so ernst genommen. Mein erklärtes Ziel lautete, einen Rückfall mit allen Mitteln zu verhindern und dabei wollte ich unterstützend zur Schulmedizin auch Eigenverantwortung übernehmen. Durch intensivste Recherchen stellte sich heraus, dass viele Krebsarten durch einen ausgewogenen Lebensstil und vor allem mit einer gezielten Ernährung verhindert werden könnten. Dieses Buch soll Betroffenen helfen, die Therapie mit ganz bestimmten Nahrungsmitteln zu unterstützen und langfristig  das Rückfallrisiko zu senken. Gesundheitsbewussten Frauen soll es eine Anregung sein, mit kleinen Ernährungstricks im täglichen Leben gegen Brustkrebs vorzusorgen, um dadurch nie persönlich damit konfrontiert zu werden. Deine Claudia Priewasser 1. Einleitung Vorwort Mit einer Brustkrebsdiagnose gehen die Farben des Lebens mit einem Schlag verloren. Von einer Sekunde auf die andere wird alles unwichtig, jeder materielle Wert und alles, was Du Dir bisher im Leben aufgebaut hast. Warum gerade ich? Wie lange werde ich noch leben? Bedeutet eine Krebsdiagnose Tod?  Diese Fragen schießen wie Blitze durch den Kopf und man verliert den Boden unter den Füßen. Ab jetzt beginnt der Kampf gegen einen Feind, über den man so gut wie nichts weiß. Fast täglich berichten die Medien von Menschen, die den Kampf gegen den Krebs verloren haben. Bisher hast Du diese Meldungen nicht wahrgenommen, aber plötzlich bekommen sie eine ganz neue und beängstigende Wirkung. Eine Krebsdiagnose durchkreuzt erbarmungslos alle Lebenspläne und damit hat der persönliche Wettlauf gegen den Tod bereits begonnen. Bevor ich in diesem Buch genau schildern werde, mit welchen Waffen auch Du dieses Duell gewinnen kannst, würde ich gerne versuchen, ein grundsätzliches Missverständnis aufzuklären, denn:  Jede Art von Krebs muss speziell betrachtet werden! Eine gute Nachricht vorweg: Bei vielen Arten von Krebs besteht die Möglichkeit einer vollständigen Heilung. Die schlechte Nachricht: Ärzte und Onkologen können einen Tumor zwar operativ entfernen und Symptome durch Medikamente lindern. Damit ist die Krankheit aber nicht geheilt, denn die Auslöser sind in vielen Fällen im Lebensstil und vor allem in falschen Ernährungsgewohnheiten zu finden. Krebs entsteht immer von einer einzigen Zelle, die durch einen Virus, eine Strahlung oder einem chemischen Stoff von außen angegriffen wird. Der gesunde Organismus entdeckt eine geschädigte Zelle durch sogenannte NK- Zellen. Diese natürlichen Killerzellen zwingen eine entartete Zelle zur sogenannten Apoptose, auch „programmierter Zelltod” genannt. Ist das menschliche Immunsystem geschwächt, scheitert dieser Reparaturprozess und infizierte Zellen beginnen sich zu teilen. Damit sich aus geschädigten Zellen ein Tumor entwickeln kann, beginnt der Organismus Blutgefäße zu bilden, welche Zellen mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen. Dieser Vorgang wird Angiogenese genannt. Auf die Dauer führt diese zur Bildung eines Tumors, in weiterer Folge zur Entstehung von Metastasen und zur Absetzung von Krebszellen im gesamten Organsystem.  Dieser Vorgang ist in der Regel ein Prozess über Jahre bzw. Jahrzehnte! Entzündungen, die sich in unserem Körper über Jahre hinweg befinden, sind dabei absolut kritisch, denn sie begünstigen die Entwicklung einer Krebserkrankung. Deshalb muss unser Körper täglich mit Nährstoffen versorgt werden, die  Entzündungen hemmen und vor Krebs schützen.  Nutze dazu ab sofort jeden Tag!  Der vorliegende Ratgeber ist eine komprimierte Zusammenfassung aus sechs Jahren intensiver Recherchen zum Thema Krebs. Die Informationen stammen aus zahlreichen Büchern, Studien bzw. Publikationen und Aussagen der weltweit führenden Krebsforscher. Ich habe versucht, die Hintergrundinformationen auf ein Minimum zu reduzieren und nur das zu vermitteln, was wichtig ist und was Du wirklich wissen musst. Dieses Buch ersetzt monatelange Recherchen zum Thema Krebs. Im Internet kursieren so viele unnötige und teilweise nicht geprüfte Informationen, was beim Lesen letztendlich nur schwächt und verunsichert. Die Anregungen und Tipps in diesem Ratgeber sind klar, verständlich und sehr schnell in die Praxis umzusetzen. Wer dieses Buch gelesen hat, wird Kurkuma, Himbeeren, Brokkoli und viele weitere unentbehrliche Lebensmittel zum fixen Bestandteil des Speiseplans machen. Du erfährst, wie die krebshemmenden Stoffe beim Kochen erhalten bleiben und die effektivste Wirkung in Deinem Körper erzielen. Freunde und Patientinnen, denen ich von meiner erfolgreichen Lebensumstellung und meinem Ernährungsprogramm erzählte, haben mich zum Schreiben dieses Buches motiviert. Bei sehr vielen Büchern zum Thema Krebs, die größtenteils von Universitätsprofessoren und Krebsforschern geschrieben wurden, gehen die Autoren ausgesprochen ins Detail. All diese Informationen sind hochinteressant und äußerst wichtig. Ich hätte mir nach meiner Krebsdiagnose aber einen Ratgeber wie diesen gewünscht und wäre dankbar gewesen, wenn mir die Inhalte dieses Buches vor 10 Jahren bewusst gewesen wären. In erster Linie durch konsequente Einhaltung dieses Ernährungskonzepts und gemeinsam mit der Unterstützung der Schulmedizin, bin ich wieder ganz gesund geworden, weil ich mein Leben nicht dem Zufall überlassen habe. Grundsätzlich kannst Du nichts falsch machen, wenn Du Dir die Tipps zu Herzen nimmst und umsetzt. Die Warnhinweise ab Seite 102  sollten jedoch unbedingt beachtet werden, speziell dann, wenn Du unter medikamentöser Behandlung stehst.   Wichtige Informationen und Tipps für den Verzehr Wenn Du im Buch dieses   Symbol                siehst, ist dies eine wichtige Information, die Du unbedingt beherzigen solltest! Wenn Du im Buch den  Granatapfel                als Symbol siehst, ist dies ein Tipp für den Verzehr bzw. eine Anleitung, wie ich persönlich dieses Nahrungsmittel zu mir nehme. Die Ursachen meiner Erkrankung Solange ich zurückdenken kann, gehört Figurbewusstsein zu meinem Leben. Für mich war das schon immer Grundlage dafür, mich wohlzufühlen, mit Selbstvertrauen durchs Leben zu gehen und glücklich zu sein. Kaum ein Kilo zu viel, schon wurde das Essen extrem reduziert und zwar solange, bis die Waage wieder ein Gewicht anzeigte, das für mich perfekt erschien. In meinem Fall waren dies maximal 56 Kilo bei einer Körpergröße von 172 cm. Dieses Gewicht hielt ich damit, dass ich teilweise über Wochen nur einmal am Tag eine Mahlzeit zu mir nahm. Mit dieser Ernährungsgewohnheit wurde der erste Grundstein für eine spätere Brustkrebserkrankung bereits gelegt, was mir damals aber noch nicht bewusst war. Zudem kamen beruflich sechzig Stunden pro Woche Dauerstress auf der Dauernachtschicht.                                          Wenn ich heute darüber nachdenke, ist mir vollkommen klar: Mit diesem Lebensstil war die Grundvoraussetzung geschaffen, eine Krebserkrankung zu entwickeln. Fehlernährung, Dauerstress, sehr wenig Schlaf und absolute Unwissenheit über die Entstehung von Krebs  das perfekte Rezept für eine lebensbedrohliche Erkrankung! Warum sollte ich Brustkrebs bekommen? Das betrifft immer nur andere Frauen. Ich nahm mir auch gar keine Zeit darüber nachzudenken, denn mein Berufsleben hatte mich zu 100 Prozent erfüllt und mein Privatleben stand auf einer soliden Basis. Natürlich bekommt man im Bekanntenkreis oder aus den Medien immer wieder von Krebserkrankungen mit, aber glücklicherweise ist man ja nicht selbst betroffen. Bei einer Powerfrau hätten Krebs und andere ernsthafte Krankheiten ohnehin keine Chance. Ich gehörte zu denjenigen Menschen, die selten krank waren. Eine Grippewelle in der Schule, fast alle in der Klasse wurden angesteckt, nur ich nicht. Krankenstand im Beruf – eine absolute Ausnahme – so gut wie nie! Deswegen würde ich auch sicher gegen eine Krankheit wie Krebs immun  sein.  Am 19. Mai 2011 bekam ich die Bestätigung, dass ich mich geirrt hatte. Die Diagnose Durch jahrelanges Sparen und harter Arbeit konnte ich mir im Frühjahr 2011 mein absolutes Traumauto leisten. Ich war wunschlos glücklich und in jeder Hinsicht war alles perfekt, nur etwas störte mich: Beim Duschen entdeckte ich auf einmal eine Veränderung an der rechten Brust bzw. war dort eine kleine Erhöhung sichtbar. Da sechs Monate zuvor die Brust von meinem Frauenarzt untersucht wurde und alles in Ordnung zu sein schien, machte ich mir darüber anfangs keine Sorgen. Auf Drängen meines Lebensgefährten ging ich aber dann doch zu meiner Hausärztin und ließ mich zum Radiologen überweisen, um die Sache mit Mammographie und Ultraschall eindeutig abzuklären. Der Radiologe sagte mir dann an einem sonnigen Nachmittag: „Frau Priewasser, Sie haben Brustkrebs, es sieht sehr schlecht aus! Da kommt jetzt eine sehr harte Zeit auf Sie zu.” Noch nie zuvor in meinem Leben hatten sich Worte so erbarmungslos in mein Bewusstsein gebrannt. „Wahnsinn, ich habe Krebs“, dachte ich und konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. In meinem Kopf stand Krebs bisher unmittelbar mit dem Tod in Verbindung und ich fragte mich nur noch: Wie lange werde ich noch leben? Sind es Monate, sind es vielleicht Jahre? Auf jeden Fall war mein Tod jetzt viel näher als erwartet, meine Zukunftspläne von einer Sekunde auf die andere durchkreuzt und im gleichen Moment beginne ich Menschen um mich herum zu ignorieren. Alles läuft ab wie ein Albtraum. Warum musste es ausgerechnet mich treffen? Das Empfinden nach einer Brustkrebsdiagnose kann nur eine Frau nachvollziehen, die dieses Trauma selber erlebt hat. Auch wenn man Mitgefühl von Anderen bekommt, man weiß, es betrifft den eigenen  Körper. Nach den ersten Untersuchungen im Brustzentrum Salzburg… Ende der Leseprobe Hat Dir die Vorschau gefallen? 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„Frau Priewasser         Sie  haben  Brustkrebs” Zum Bestellformular Zum Bestellformular
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Empfohlen von Frauenärztin Univ.- Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard und dem Ernährungsteam des Tumorzentrums Freiburg CCCF, eines der 12 von der deutschen Krebshilfe ausgezeichneten medizinischen Spitzenzentren in Deutschland!